Allein allein.

Ich fühle mich leer. Der kleine Strich blinkt schon seit Stunden vor sich hin und erwartet Worte von mir. Als würde er mich anschreien wollen: “Schreib mit mir, du Arsch!” Doch ich kann meine Gedanken nicht in Worte fassen. Zu groß ist die Sprachlosigkeit. Zu groß die Enttäuschung über vertrauteste Menschen in meinem Leben.
Zu viel ist in den letzten 3 Tagen passiert. Privat wurde man vom Leben wieder gehörig in den Arsch gefickt und beruflich weiß man nicht wie es weiter gehen soll. Wohin es einen in Zukunft treibt und was einem der nächste Tag bringt. Noch mehr Lügen und Anschuldigungen oder bekommt man mal Zeit zum durchatmen?
Es ist Sommer. Es ist Zeit für Veränderungen. Es ist Zeit sein ganzes Leben in den Arsch zu treten, die Ärmel hochzukrämpeln und es mit einer kleinen Priese Angst neu zu ordnen. Es kostet Kraft, es kostet Energie, es ist nicht einfach, aber das Leben ist kein Ponyhof.

Hallo. Ich bin Morten, Jahrgang 1986, wohne in Schwerin und mache beruflich etwas mit Menschen. Hier werden Sachen und Dinge seit 2009 geschrieben. Meine Freizeit verbringe gerne in Bars, am Strand, auf Wiesen, an Seen, in Kinos und auf Tanzflächen.